
LOGBUCH
Geschichten aus der Hafenbar
In unserem Logbuch nehmen wir Dich mit hinter die Kulissen der Hafenbar Emden. Hier teilen wir Anekdoten aus dem Bar-Alltag, Unterhaltungen mit Freunden und persönliche Momente unseres Teams. Einblicke direkt vom Tresen – immer dann, wenn die Lust uns packt.
A Mordsgaudi
5.10.2026
~von Tjade
Tanz in den Feiertag. Mittlerweile eine Kult-Veranstaltungsreihe bei uns, mit einem eingespielten Team.
DJ Ait van Dyk, der seit der ersten Stunde dabei ist und der mich immer wieder beeindruckt. Mühelos passt er die Musik an das wechelnde Publikum an, so dass die Tanzfläche niemals still steht. Der immer gut gelaunte Wurstmeister Bakker, der scheinbar mit Grillzange statt Rassel großgeworden ist. Jan & Tomke die draußen mit Herz und Wort die Leute bedienen.
Lara, Sigrid und ich an der Theke drinnen und Narek, der Mann für Alle und alles. Er sorgt immer im richtigen Moment dafür, das Gäste und Team einen reibungslosen Abend haben.
Am Beginn des Abends trudelten erstmal unsere Stammgäste ein. Wobei man bei einigen schon eher sagen kann, dass es Freunde des Hauses geworden sind. So konnte man sich noch gut unterhalten, bevor dann später die Gäste anrückten. Ein richtig schön bunter Mix durch alle Altersgruppen, und besonders gefreut hat mich, dass ich mehr als einmal meine Englischkünste ausprobieren durfte. Ich habe wenige gesehen, die sich nicht auf die Tanzfläche wagten und noch weniger die nicht mit einem Lächeln wieder in die Nacht zurück sind. Wir haben viele nette Worte und Danksagungen bekommen, was für mich diese Arbeit so erfüllend macht.
Da meine Leidenschaft ja den Cocktails gehört war ich verzückt, dass ich an diesem Abend einen 3,5l Cocktailtower zubereitet habe. Einen schönen Touchdown, ein fruchtiger Klassiker den man immer empfehlen kann. Zu späterer Stunde wurde an der Theke dann überwiegend Wodka-E getrunken, macht betrunken und hält wach, was braucht man mehr in der Feierlaune, auch wenn ich ein schönes Glas Ginger Ale vorziehe :). Auch wenn eine Dame sich sehr auf einen White Russian gefreut hatte, konnte ich ihr doch einen sonnengelben Italiener vermitteln, einen schönen Limoncello Spritz, der zum längeren verweilen einlud.
Nachdem die letzten den Saal dann verließen und wir noch den Laden für den Samstag vorbereiteten, kam man im Team wieder zusammen am Tresen und jeder erzählte von seinen Erlebnissen. Für mich immer einer der schönsten Teile der Eventabende, auch wenn ich etwas schüchtern bin im Gespräch, so bin ich umso lieber dabei.
Ich freue mich schon darauf am 30.10. den nächsten Tanz in den Feiertag zu begleiten und mit zu gestalten.







